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Die Jury

Die Jury setzt sich aus astreinen ExpertInnen auf dem Feld der Komischen Lyrik zusammen.
Sie sind es gewohnt, komische Texte zu schreiben, zu redigieren, zu bestaunen – oder wegzuschmeißen. Diese Vier kennen das literarische Geschäft aus vielen Perspektiven und nehmen es auf sich, aus allen Einsendungen einen Preisträger herauszuentscheiden:

 

Corinna Stegemann, Autorin, frühere taz-Wahrheit-Redakteurin

Christian Maintz, Autor, Herausgeber und Dozent

Thomas Gsella, Autor, früherer Titanic-Chefredakteur

Peter P. Neuhaus, Autor und Theatermacher

 

Am 12. Mai 2017, dem Vorabend der großen Preisverleihung, wird die Jury ihre letzte öffentliche Vergabe-Sitzung abhalten. Dabei wird beschlossen (aber noch nicht verraten), wer am folgenden Abend den Jurypreis Der Große Dinggang  erhalten wird. Die ehrenwerten Herrschaften werden aber nebenbei auch aus dem Nähkästchen plaudern, Texte zum Vortrag bringen und gut gelaunt mit jedem anstoßen, der nicht bei »Drei!« auf den Bäumen ist.

Corinna Stegemann

studierte Germanistik, Geschichte und Politik an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Neben dem Studium arbeitete sie als Regieassistentin am Wolfgang Borchert Theater und war Mitarbeiterin des legendären Fanzines Luke & Trooke. Von 2000 bis 2013 war sie Redakteurin der Humor- und Satireseite der taz, »Die Wahrheit«.

 

»Wer eine Scheibe Brot mit Witz belegt, muss auch
bereit sein, sie im Keller zu essen.«

Thomas Gsella

war viele Jahre lang Redakteur und von 2005 bis 2008 Chefredakteur des Frankfurter Satiremagazins Titanic. 2004 erhielt er für seine ersten Gedichtbände den »Cuxhavener Joachim-Ringelnatz-Nachwuchspreis für Lyrik«, 2011 den »Robert-Gernhardt-Preis« für Reimgedichte zu Tierbildern von Greser&Lenz. Gsella schreibt Gedichte und Prosa für den WDR, SWR, die FAZ, Die Zeit, Titanic, Spiegel Online, taz, SZ-Magazin. Er verfasst wöchentliche Reimkolumnen für den »stern« und das Schweizer »Magazin«.

 

»Komische Lyrik ist wie Luft oder Essen und Trinken: Man muss sie nicht haben, aber ohne macht es keinen Spaß.«

Christian Maintz

ist Autor, Herausgeber und Dozent an der Hamburger »medienakademie«. Er schreibt u.a. regelmäßig Beiträge für die »Wahrheit«-Seite der taz sowie für die kulinarische Kampfzeitschrift »Häuptling Eigener Herd«. Langjährige Duett-Arbeit mit Harry Rowohlt. 2002 und 2005 erhielt er den Wilhelm- Busch-Preis, 2008 den Publikumspreis des Menantes-Preises, 2009 den Wilhelm-Busch-Förderpreis.

 

 

Peter P. Neuhaus

ist Grafiker und Autor komischer Lyrik aus Menden. Seit 1983 ist er bei der Katastrophen Kultur e.V. dabei und steht seitdem immer wieder auf der Bühne des SCARAMOUCHE. Seit 2011 schreibt er komische Lyrik und Kurzprosa, seine Texte erscheinen auf der »Wahrheit«-Seite der taz und manches früher auch in der Fachmann-Kolumne des endgültigen Satiremagazins Titanic.

 

»Wer reimt, hat recht!«